Die Deutsche Telekom hat einen Nachfolger für T-Systems-Chef Reinhard Clemens gefunden: Adel Al-Saleh wird zum 1. Januar 2018 neues Mitglied im Telekom-Vorstand und CEO der Großkundensparte T-Systems International. Sein Vorgänger Clemens wird das Unternehmen zum Jahresende verlassen.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Adel. Ob Einstellung, Haltung oder Know-how, er bringt alles für die Aufgabe mit“, sagt Telekom-Chef Timotheus Höttges. „Adel hat bewiesen, dass er Unternehmen auf Kurs bringen kann. Er macht sich bereits mit T-Systems vertraut und wird die Zeit bis Jahresende nutzen, um danach sofort voll einzusteigen.“

Bis vor kurzem leitete der 53-jährige US-Amerikaner als CEO die Northgate Information Solutions (NIS) Gruppe. Dort trat er im Dezember 2011 ein und verantwortete das Wachstum eines Software-Anbieters und Technologiedienstleisters innerhalb der Northgate-Gruppe. Die NIS wurde 2008 vom Private-Equity-Unternehmen KKR übernommen. Al-Saleh sollte die Transformation im Unternehmen vorantreiben, was er unter anderem durch den Verkauf einiger Unternehmensanteile tat. Vor seiner Tätigkeit bei Northgate bekleidete Al-Saleh verschiedene Management-Positionen bei IMS Health, einem Anbieter für Informatik im Gesundheitswesen.

Die ersten 19 Berufsjahre arbeitete Al-Saleh für IBM in verschiedenen Leitungspositionen. Zuletzt war er dort als Vice President and General Manager, Sales and Industries, IBM Northeast Europe Integrated Operating Team verantwortlich für IBMs Vertrieb über alle Branchen und Produkte. Al-Saleh erhielt 1987 von der Boston University seinen Bachelor of Science in Elektrotechnik und 1990 von der Florida Atlantic University sein Diplom als graduierter Betriebswirt.