Neun von zehn Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe haben eine positive Meinung von mobiler Arbeit. Dies geht aus einer Analyse des Fraunhofer IAO stellt gemeinsam mit dem Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart auf Basis von Daten einer IG Metall-Mitgliederbefragung hervor. Dennoch liegen bei der Umsetzung durchaus Hindernisse vor: So zeigt sich rund ein Drittel der Beschäftigten besorgt, an einem mobilen Arbeitsplatz eine höhere Leistung erbringen zu müssen. Aus der Angst, die eigene Arbeit werde nicht hinreichend wahrgenommen resultiere, so die Studienautoren, die Gefahr ausufernder Arbeitszeiten. Um dies zu verhindern seien seitens der Unternehmen klar definierte Prozesse und eine Unternehmenskultur notwendig, die sich gegen eine Entgrenzung ausspricht.

Wesentliche Gründe von Unternehmen, mobiles Arbeiten abzulehnen, seien den Befragten zufolge fehlende technische Voraussetzungen oder eine Abneigung der Führungskräfte gegenüber dem Konzept des Mobile Workplace.