Fast drei Viertel aller Arbeitnehmer weltweit sind bereit, neue Fertigkeiten zu erlangen oder Umschulungen vorzunehmen, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu wahren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Der überwiegende Teil der Befragten ist zudem überzeugt, dass Technologie ihre Karrierechancen verbessert (65 Prozent), wobei jedoch die Arbeitnehmer aus den USA und Indien zuversichtlicher sind in Europa. Insgesamt vertreten 73 Prozent der Befragten die Ansicht, dass Technologie niemals die menschliche Intelligenz ersetzen kann.

„Das lebenslange Lernen setzt sich in der Erwebsbevölkerung zunehmend und altersunabhängig durch. Den Umfrageergebnissen zufolge glauben 60 Prozent der Befragten, dass nur wenige Personen in der Zukunft stabile, langfristige Arbeitsverhältnisse haben werden“, sagt Bianca Flaschner, Leader Human Resource Management, People and Organisation bei PwC Österreich. „Während in der Vergangenheit Qualifikationen für das gesamte Berufsleben erworben wurden, findet heute ein Umdenkprozess statt. Arbeitnehmer sind zunehmen bereit, alle paar Jahre neue Fertigkeiten zu erwerben, kombiniert mit einer kontinuierlichen Weiterentwicklung ihrer persönlichen Fähigkeiten, beispielsweise Führungskompetenzen.“

Obwohl die Umfrageteilnehmer den Einfluss von Technologie positiv bewerten, besteht bei 37 Prozent der Befragten Besorgnis darüber, dass die Automatisierung die eigene berufliche Zukunft negativ beeinflussen könnte. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) vertritt darüber hinaus die Meinung, dass die Regierungen entsprechende Maßnahmen ergreifen sollten, um Arbeitsplätze vor der Automatisierung zu schützen. „Angst bremst die Zuversicht und die Bereitschaft zur Innovation. Arbeitgeber müssen ihre Mitarbeiter in die Technologiedebatte einbeziehen. Nur so können diese verstehen, welche Auswirkungen die Technologie auf ihre Arbeitsplätze in der Zukunft haben kann, sich darauf vorbereiten und sich bei Bedarf fortbilden. Unternehmen dürfen diese bevorstehenden Änderungen nicht unterschätzen“, so Bianca Flaschner.

Die vollständige Studie finden Sie zum kostenlosen Download unter diesem Link (PDF, englisch).