Samsung will sein Geschäft mit Speicherchips wegen einer steigenden Nachfrage kräftig ausbauen. Für die Erweiterung zweier Halbleiterwerke in Pyeongtaek und Hwaseong will der Elektronikkonzern bis 2021 insgesamt 20,4 Billionen Won (rund 15,6 Milliarden Euro) ausgeben, wie Samsung am Dienstag mitteilte.

Umgerechnet knapp 12 Milliarden Euro hatte der Chiphersteller bereits in seine Fabrik in Pyeongtaek gesteckt. Insgesamt summieren sich die Investitionen in das Werk, das Samsung zufolge das weltweit größte seiner Art ist, auf umgerechnet rund 23 Milliarden Euro. Nach dem ersten Spatenstich im Mai 2015 ist Samsung nun in die Massenproduktion gegangen, die ersten Chips wurden bereits an die Kunden ausgeliefert.

Das stark anziehende Chipgeschäft hatte Samsung im ersten Quartal zu einem kräftigen Gewinnsprung verholfen. Im Jahresvergleich stieg der Überschuss um 46 Prozent auf knapp 8 Billionen Won. Die Aktie kletterte in der Folge auf den höchsten Stand in der Geschichte. Für das zweite Quartal erwartet Samsung einen weiteren Wachstumsschub.

dpa