Startups in Deutschland sind zufrieden mit dem Gründungsklima und den digitalen Rahmenbedingungen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage unter 450 deutschen Startups der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Demnach schätzen 68 Prozent der befragten Startups die Rahmenbedingungen als „eher gut“ und 18 Prozent sogar als „sehr gut“ ein.

Auch die digitale Infrastruktur stößt bei einer Mehrheit der Gründer auf positive Resonanz. Sie wird von 46 Prozent der Befragten als „sehr gut“ und von 45 Prozent als „eher gut“ beschrieben. „Die von uns befragten Gründer sind mit dem Startup-Standort Deutschland zufrieden, auch im Hinblick auf Aspekte wie Vernetzungsmöglichkeiten oder den Zugang zu finanziellen Mitteln“, sagt Philipp Medrow, Leiter der PwC-Startup-Initiative NextLevel.  Zu den beliebtesten deutschen Städten für Startups zählen nach PwC-Angaben Hamburg, Berlin und Frankfurt.

Um neue finanzielle Quellen zu erschließen, nutzen fünf Prozent aller jungen Unternehmen neue Kapitalquellen wie Crowdfunding und Kreditplattformen. Die breite Palette an Kapitalisierungsmöglichkeiten sorgt dafür, dass sich nur noch 19 Prozent der Startups komplett aus Eigenmitteln finanzieren müssen. Zum Vergleich: Bei einer ähnlichen PwC-Umfrage im vergangenen Jahr waren es noch 27 Prozent. Der Mix aus Eigen- und Fremdfinanzierung stieg zeitgleich von 53 Prozent auf 65 Prozent.